Führung durch die historische Altstadt
Ein lohnendes Ausflugsziel ist der staatlich anerkannte Erholungsort im Süden des Wolfenbüttler Landes, dort wo sanft die Ausläufer des Harzes beginnen. Fachwerk pur auf historischem Boden findet sich im mittelalterlichen Kleinod Hornburg, der sympathischen Kleinstadt mit nahezu lückenlos erhaltener Altstadt, nicht umsonst "Rothenburg des Nordens" genannt. Um der immer größer werdenden Schar von Gästen, die besonders an den Wochenenden Hornburg einen Besuch abstatten, die Möglichkeit zu bieten, mehr über die schöne Kleinstadt zu erfahren, bietet die Tourist-Information in der Zeit von Mai bis Oktober öffentliche Stadtführungen durch die Altstadt Hornburgs an. Jeden Sonnabend um 11 Uhr erwartet ein ausgebildeter Stadtführer am Rathaus interessierte Gäste zu einem Rundgang durch die Stadt mit Besichtigung der Marienkirche. Eine Reise ins Mittelalter erwartet den Teilnehmer, wenn er die Geburtsstadt des zweiten deutschen Papstes, Clemens II., geboren um das Jahr 1000, besichtigt. Die vollkommen unter Denkmalschutz stehende Altstadt am Harzfluß Ilse bringt mit ihren Gässchen und Winkeln den Fachwerk-Fan zum Staunen. Begeistern wird das Wahrzeichen der Stadt, die bereits 994 urkundlich erwähnte Hornburg, das Biedermeierhaus, die Hopfenscheune, das alte Zeughaus, die Wassermühle in der Hagenstraße, das Neidhammelhaus, sowie die kunsthistorisch bedeutsame Marienkirche von 1616. Die Bürgerhäuser im Damm und in der Wasserstraße bieten eine Kulisse, die schon manchem Regisseur historischer Filme als Bühnenbild dienten.
Die Stadtführung kostet pro Person 3,00 Euro und dauert zirka 1,5 Stunden. Gruppen haben weiterhin die Möglichkeit, sich ganzjährig nach Voranmeldung führen zu lassen. Der Preis für die Gruppe beträgt 45,00 Euro. Die Dauer der Führung ist auch hier zirka 1,5 Stunden. Ein weiteres Muss für den erstmaligen Besuch Hornburgs ist ein Besuch im überaus interessant gestalteten Hornburger Heimatmuseum. Es vereint über 1000 Jahre Geschichte unter einem Dach. Besondere Abteilungen sind der "Papst-Clemens-Gedächtnisraum", die einzigartige Fachwerkabteilung und der Grenzinformationsraum. Wechselnde Ausstellungen moderner bildender Künstler machen auch einen mehrmaligen Besuch interessant. Das Museum ist von dienstags bis sonnabends jeweils von 14 bis 16 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Ruhetag ist Montags. Gruppen können nach Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten das Heimatmuseum besichtigen.
Die Eintrittspreise für das Heimatmuseum Hornburg betragen:
1,50 Euro / Erwachsener
1,50 Euro / Kind
Gruppen können nach Voranmeldung für 7,50 Euro eine Führung durch das Museum buchen.
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