Die Hornburg war mehrmals Sammelpunkt von Truppen, so unter Barbarossa und Kaiser Heinrich VI. Die Bischöfe von Halberstadt weilten häufiger auf der Hornburg, ließen hier Münzen prägen und Urkunden siegeln.
1432 wurde die Burg bei Kampfhandlungen zwischen zwei feindlichen Brüdern, den Braunschweiger Herzögen Wilhelm und Heinrich, stark beschädigt und danach über einen langen Zeitraum hinweg als Festung mit 7 Ecktürmen, hohem Bergfried und 3 Ringmauern ausgebaut. In diesem Zustand ist sie auf dem Merianstich von 1641 abgebildet. Im 30jährigen Krieg wurde die Burg heftig umkämpft.
1626 nahmen die Kaiserlichen unter Tilly die Burg ein.
1630 eroberten die Schweden die Burg.
1632 - 1639 befand sich die Burg wieder im Besitz der Kaiserlichen.
1639 erstürmten die Schweden die Burg.
1641 wurden Stadt und Burg nach siebenwöchiger Belagerung von den Kaiserlichen unter Piccolomini kampflos eingenommen.
16. Januar 1645: Nach schwerstem Beschuß stürmten die Schweden unter General Königsmarck die Burg. Danach wurde sie völlig zerstört, "damit kein Kaiserlicher je wieder Fuß darin fassen kann".
Nach dem Westfälischen Frieden von 1648 wurden das Bistum Halberstadt und damit auch Hornburg kurbrandenburgisch (preußisch). Die Burg wurde eine königlich preußische Staatsdomäne.
1910 kaufte der damalige Pächter Georg Lüdeke Burg und Domäne.
1921/22 baute Bodo Ebhardt den Palas und den Bergfried teilweise wieder auf.
Die Burg ist heute noch im Besitz der Erbengemeinschaft Lüdeke und der Öffentlichkeit nicht zugänglich.